>>> Woher kommt der Begriff Kolumbarium?
Heute bezeichnet man als Kolumbarium ein Gebäude oder Gewölbe, das der Aufbewahrung von Urnen dient und oft einem Friedhof oder Krematorium angegliedert ist.
>>> Seit wann gibt es in Deutschland Kolumbarien?
Während sich Kolumbarien früher meist in eigenen Gebäuden auf Friedhöfen oder bei Krematorien fanden, richten inzwischen viele Gemeinden so genannte Grabeskirchen ein. Die Pfarrkirche St. Josef in Aachen war europaweit eines der ersten Gotteshäuser, das zur Grabeskirche umgewidmet wurde.
>>> Warum soll die Johanniskirche zum Kolumbarium werden?
Deshalb steht die Gemeinde vor der Entscheidung, die Johanniskirche zu verkaufen oder sie anders zu nutzen. So entstand die Idee, aus dem denkmalgeschützten Gebäude eine Grabeskirche zu machen.
Die Einrichtung des Kolumbariums soll dazu beitragen, dass die Johanniskirche auch in finanziell schwieriger werdenden Zeiten für Gemeinde und Stadt erhalten bleiben kann.
>>> Wie wird die Johanniskirche zum Kolumbarium?
Deshalb hat das Presbyterium beschlossen, mit der Umsetzung des Projektes zu beginnen.
Der Wuppertaler Architekt Markus Rathke plant nun die baulichen Maßnahmen, die notwendig sind, und bereitet deren Umsetzung vor.
Parallel dazu wird eine Friedhofssatzung erarbeitet und alle notwendigen Genehmigungsverfahren eingeleitet.
Bis zur Eröffnung des Kolumbariums wird mindestens ein halbes Jahr vergehen.
>>> Wie lange ist die Ruhezeit?
>>> Was geschieht mit der Asche nach der Ruhezeit?
>>> Können in einer Urnennische mehrere Urnen beigesetzt werden?


