Das Konzept

Immer mehr Menschen stellen sich die Frage: „Wer wird sich nach meinem Tod um mein Grab kümmern?“ Grabpflege ist teuer und arbeitsintensiv, Angehörige wohnen oft weit entfernt.

Nicht zuletzt deshalb entscheiden sich heute auch im Bergischen Land viele Menschen für eine Feuerbestattung. Gleichzeitig wünschen sie sich aber einen würdevollen Ort, an dem ihre Urne beigesetzt wird. Es soll eine Stätte sein, die Ruhe ausstrahlt und den Hinterbliebenen Raum zur Trauer, zur Besinnung und zum Gedenken bietet.

Genau dies ermöglicht ein Kolumbarium: Als Begräbnisstätte dient es der Beisetzung von Urnen.

Die Evangelische Kirchengemeinde Hückeswagen hat deshalb die Johanniskirche in ein Kolumbarium umgewandelt. Im ersten Bauabschnitt wurden 8 Urnenwände mit jeweils 20 Urnenfächern und 12 Urnenstelen mit jeweils 8 Urnenfächern aufgestellt.  Jeweils zwei Urnenwände bzw.  –Stelen stehen Rückseite an Rückseite auf einem Sockel. Die Rückwände der einzelnen Urnenkammern sind verstellbar. Hierdurch ist es möglich, Urnenkammern für die Bestattung von einer, zwei oder drei Urnen einzurichten.